So schnell
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Ich immer nur zufällig auf ihrer Seite, Reisebeschreibungen, später Krankheit, eine Frau aus der Provinz. Nix für mich Großstadtpflanze.
Gestern und heute habe ich mich von vorn bis hinten durchgearbeitet. Eine klare, kluge Frau, unprätentiös, keine verschnippte Selbstinszeniererin. Es sagt viel über meine Eitelkeit, daß ich immer wieder nur vorbei gegangen bin.
Es wird nicht nur geliebt gezeugt und geboren in Kleinbloggersdorf, es wird auch gestorben.
Knapp drei Jahre von der ersten Diagnose bis zum letzten Tag im Hospiz, vom "ich habe keine Angst" bis zum "ich muß mich damit abfinden". Davon zwei Jahre Hoffnung, daß der Krebs abdreht und immer wieder schwere Quälerei.
Ich habe mich gefragt, wie ich handeln würde, wenn ich heute oder morgen vor diesem Problem stünde. Würde ich die Ochsentour der Chemotherapien, Bestrahlungen und Operationen gehen? Würde es sich lohnen, die letzte, zerdehnte Lebenszeit kriechend und kotzend in Krankenhäusern zu verbringen? Ist der schnelle Untergang mit Würde und Trara besser? Oder sollte man doch lieber bei der Lebenslotterie mitspielen?
Das Blog von mariont, ihr virtueller Nachlaß, wird hoffentlich noch lange im Netz stehen.
Ich immer nur zufällig auf ihrer Seite, Reisebeschreibungen, später Krankheit, eine Frau aus der Provinz. Nix für mich Großstadtpflanze.
Gestern und heute habe ich mich von vorn bis hinten durchgearbeitet. Eine klare, kluge Frau, unprätentiös, keine verschnippte Selbstinszeniererin. Es sagt viel über meine Eitelkeit, daß ich immer wieder nur vorbei gegangen bin.
Es wird nicht nur geliebt gezeugt und geboren in Kleinbloggersdorf, es wird auch gestorben.
Knapp drei Jahre von der ersten Diagnose bis zum letzten Tag im Hospiz, vom "ich habe keine Angst" bis zum "ich muß mich damit abfinden". Davon zwei Jahre Hoffnung, daß der Krebs abdreht und immer wieder schwere Quälerei.
Ich habe mich gefragt, wie ich handeln würde, wenn ich heute oder morgen vor diesem Problem stünde. Würde ich die Ochsentour der Chemotherapien, Bestrahlungen und Operationen gehen? Würde es sich lohnen, die letzte, zerdehnte Lebenszeit kriechend und kotzend in Krankenhäusern zu verbringen? Ist der schnelle Untergang mit Würde und Trara besser? Oder sollte man doch lieber bei der Lebenslotterie mitspielen?
Das Blog von mariont, ihr virtueller Nachlaß, wird hoffentlich noch lange im Netz stehen.
kittykoma - 2. Apr, 17:40
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