exkurs

18
Okt
2011

Es ist vollbracht

Kitty und ihr Tagebuch sind wieder an die alte Adresse umgezogen:

http://kittykoma.de

Wer mitkommen will, ändert bitte seine Bookmarks etc.

22
Aug
2009

Auch 20 Jahre II

... und kam zu einem Foto, das einen illegalen Künstlerauftritt zeigt. In diesem rohen, mit Plakaten und Bildern vollgehangenen Dachboden in der Oderberger Straße war ich schon einmal, als ich Kollegen zu einem Auftritt begleitete.
Anfangs hatte ich noch den Impuls, HeMan zu erklären, was das alles ist, was es für mich bedeutet, was es in mir auslöst, aber ich tat es nicht. Ich war einfach nur noch von den Gefühl dieser Zeit überwältigt, vom wirren, wütenden Sommer 89.
Ich wohnte zwar mit Mann und Kind in jenem grauenvollen Kaff an der Grenze, das jetzt Frau Wortschnittchen unsicher macht, aber damals wie heute ist es nach Berlin ein Katzensprung. Wir waren häufig da, weil viele unserer Freunde dort wohnten. Eigentlich für die Frauen meines Studienjahres war ein paramilitärischer Lageraufenthalt vorgesehen (hieß das Sanitätslager?), ich hätte das als Mutter in Berlin absolvieren müssen, aber wir hörten schon zu Anfang des Sommers, daß diese Veranstaltung abgesagt sei, (offiziell wurde so getan, als wäre es selbstverständlich, daß es nicht stattfand, nach dem Motto: War was?). Es hätte zu viel Gelegenheit zu politischen Diskussionen gegeben und die Studentinnen der Schauspielschule "Ernst Busch" seien da unrühmlich vorangegangen, hieß es hinter vorgehaltener Hand. Dann gab es wieder Gerüchte, die Lager wären freizuhalten für den Fall politischer Unruhen, damit es genügend Internierungsmöglichkeiten gäbe.
Das ganze Land hing in der Luft. Honecker war krank und es hieß immer mal, es sei Nieren- oder Leberkrebs, der käme nicht wieder. Nur wer käme dann? Wer intrigierte schon in der Altmännerriege?

Im Jahr vorher lautete der Spruch unter den Frauen des Prenzlauer Bergs: "Kaum lernst du einen kennen, ist er schon im Westen." Denn alle coolen Typen des Viertels, die zu haben waren, hatten einen Ausreiseantrag laufen. Im Sommer 89 dann fuhren die Leute in Urlaub und kamen nicht wieder, denn Ungarn hatte die Grenzsicherungen abgebaut. Meine Kommilitonen besorgten sich Wohnungen, indem sie sie einfach aufbrachen und die Klamotten, die sie nicht brauchten, in den Sperrmüllcontainer warfen.
Es hieß, in Dresden würden morgens manchmal die Geschäfte nicht öffnen, weil kein Personal mehr da war und es gäbe Probleme bei der medizinischen Versorgung.
Plötzlich waren begehrte Jobs zu haben. Meine Freundin begann beim DDR-Fernsehen zu arbeiten und war einszweifix von der Absperrerin zur Setaufnahmeleiterin avanciert. Es fehlte Personal, hieß es.

Hieß es, hieß es... Die Informationslage war absolut schizophren. Hier die Gerüchte über die Bürgerrechtsbewegung, zu deren inneren Kreis weder ich noch meine Freunde gehörten. Dann Gerüchte über Ereignisse und die Lage im Lande, die wirklich desolat schien, vor allem in Sachsen. Da das Westfernsehen, das sich vorwiegend mit den Flüchtlingszahlen beschäftigte und kaum in der Lage war, authentische Berichterstattung aus dem Inneren der DDR zu liefern. Dort das DDR-Fernsehen, das im Hinblick auf Politik eine absurde Kabarettveranstaltung war und die den üblichen politischen Schwachsinn druckenden Tageszeitungen. Die Wochenzeitung "Wochenpost" und der "Sonntag" wurden sehnlichst erwartet. Dort schrieben Leute wie Christoph Dieckmann und Monika Maron Sätze, die heute in ihrer Vorsicht zahnlos wirken, die aber damals als "heiß" galten.

An einer der Wände der Ausstellung hing ein Faksimile des "Neuen Deutschland" vom 12. oder 21. (?) September. Der berühmte Artikel: "So werden BRD-Bürger gemacht" - die Story mit der Mentholzigarettenentführung. Ich stand in der Erinnerung wieder mit meinen Kommilitonen im Seminarraum unter dem Dach der Universitätsstraße 6. Die Zeitung lag auf dem Tisch, irgendeiner der Genossen hatte sie mitgebracht. Jeder las und lachte. Die Stimmung war hysterisch. Das ist ja schlimmer als die Bildzeitung! rief ich wütend, der Dozent, der gerade hereinkam sah mich mit großen Augen erstaunt an*, schwieg aber. Wir waren uns einig, daß diese Verarsche ihnen selbst die strammen Genossen nicht mehr abkaufen würden.
Eine Tafel über die Demonstrationen in der Stadt am 6. Oktober. Ich hatte damals eine Aufführung im Deutschen Theater besucht und war danach sofort mit dem Zug in das Kaff an Grenze gefahren. Meine Wohnung in der Kopenhagener Straße suchte ich nicht mehr auf. Da wäre ich dann mittendrin gewesen, denn der Weg in meine Studentenbude wäre an der Gethsemane-Kirche vorbei gegangen.
Das, was heute Berlin-Mitte ist, kochte. Jede Menge junge Arbeiter aus dem ganzen Land waren im Blauhemd unterwegs. Sie kamen vom Fackelzug zu Ehren des 40. Geburtstages der DDR und hatten sich vor Wut und Ärger betrunken. Vor Stunden hatte man noch für sie das ganze U-Bahnnetz lahmgelegt und sie mit Sonderzügen an ihren Bestimmungsort gefahren, damit sie ja nicht auf die Idee kamen, sich zu verpissen. Jetzt waren sie sich selbst überlassen, denn die Staatsmacht knüppelte derweil Demonstranten im Prenzlauer Berg zusammen.
Ich saß mit 20 oder 30 von den Jungs im Zug nach Hause. Nach und nach stiegen sie aus. In der Stadt mit der Gießerei und dem Reifenwerk, auf den Dörfern... Vorher zündeten sie noch eine DDR-Flagge an und schmissen sie aus dem Zug.
Ich war starr vor Angst. Bisher kannte ich nur brennende amerikanische Flaggen. Ich dachte an "Blutige Erdbeeren". Ich wollte nach Hause zu meinem Mann und meinem Kind. Ich wollte in keine blöde Aktion hineingeraten, die mir ein paar Tage Stasiknast bescherte. Und noch weniger wollte ich vor der Stasi eine Zeugenaussage machen müssen: "Ihnen ist ihr Studienplatz doch lieb? Was haben Sie gesehen? Wer war es? Helfen Sie uns doch, Sie gehören doch zu uns!"
Von diesem Tag an wußten wir, daß der seltsame Hängezustand aufgehört hatte. Entweder kamen morgen oder übermorgen die russischen Panzer oder DDR-Bürger schossen auf DDR-Bürger oder...? Die Lösung war politisch. In den Chefetagen des Staates wurden nun die Intrigen offen ausgetragen. Honecker wurde entsorgt und der Rest des Politbüros versuchte sich mit dem Wort "Wende" einzuschleimen. Krenz nahm die Macht, weil wahrscheinlich alle anderen gesagt hatten: "Mach du doch den Scheiß, du Streber." Doch bald, mit dem Fall der Mauer, passierte Geschichte. Es ist immer wieder atemberaubend zu erleben, wie sich innerhalb weniger Tage eine Epoche vollendet, der 11. September hinterließ in mir ein ähnliches Gefühl.
Die Tafel daneben zeigte ein Foto von einer Studentendemonstration an der Humboldt-Uni. Da habe ich eine Rede gehalten! Die Rede war Schwachsinn. Es ging um einen reformierten Jugendverband. Immerhin hörten mir 800 Leute zu und die Videoaufzeichnungsanlage der Stasi. Hinterher sprach mich ein Typ an, ob wir nicht zusammen eine Organisation gründen wollten, ich winkte ab.
Der Beginn dieser Demonstration, die keine richtige Demonstration, sondern eine riesige Versammlung war, war kafkaesk. Sämtliche Studenten der Kulturwissenschaften verabredeten sich in einem großen Saal in der Clara-Zetkin-Straße (heute wieder Charlottenstr.). Vorher wurden wir schon von einzelnen Dozenten bearbeitet, wir sollten auf keinen Fall hingehen. Als wir uns alle pünktlich einfanden, hieß es plötzlich von einem der Prorektoren, daß wir den Raum verlassen müßten, da er für 800 Leute statisch nicht zugelassen sei. (Lächerlich! Die Mauern waren meterdick, das Gebäude hatte schließlich auch den Krieg überstanden.) Wir sollten ins Audimax im Hauptgebäude gehen. Auf diesen 200 Metern die Charlottenstraße entlang dachte jeder von uns: ok., gleich knallts, gleich holen sie uns ab. Ich kann mich nicht erinnern, daß irgendjemand gesprochen hat, diese Menschenmasse ging schweigend. Unsere Mitstudenten von der Fakultät Krimininalistik standen ebenso schweigend am Straßenrand Spalier und überwachten dann auch die Versammlung. Von uns hatte die keiner bestellt.
Dann die Fotos von der Demonstration auf dem Alexanderplatz am 4. November. Irgendwo mittendrin hatte auch ich gestanden...
Am Abend vorher feierte mein Großvater seinen 75. Geburtstag. Mit von der Partie waren die alten "Genossinn und Genossnn". Honeckers pensionierter Sicherheitschef, zwei Stasioberste, ein paar pensionierte Generäle. Der Justizminister hatte wohl zu tun, ich kann mich nicht erinnern, daß er da war. Die alten Männer redeten über die geplante Demonstration. Grundton: Alles Verbrecher und undankbare intellektuelle Spinner die "wir" (wie hasse ich dieses Wort!) viel zu gut behandelt haben.
Äh... ich gehe da auch hin..., sagte ich irgendwann in die Runde. Dann ging es los. Ob ich wahnsinnig geworden sei? Da wären nur vom Westen gesteuerte Provokateure unterwegs, alles CIA-Agenten, die die Aufgabe hätten, das Volk dazu zu bewegen, in Richtung Mauer weiterzumarschieren, um die Mauer zu durchbrechen. (Mauerdurchbruch! Wie absurd erschien mir der Gedanke sechs Tage vor dem Tag Null der deutschen Zeitrechnung!) Ich solle mich nicht wundern, wenn ich im Knast lande. Da würde mich dann keiner der Anwesenden bevorzugt rausholen, ich solle sehen, wo ich bliebe...
Sie schüttelten den Kopf darüber, das das "Mädele" seinem geliebten Großvater solche Sorgen macht...
Als ich am nächsten Tag bei meinen Großeltern anrief, daß ich zurückkäme und alles friedlich und ok. sei, war meine euphorische Mutter am Telefon: "Ja, das Fernsehen überträgt alles! Das ist ja so was von toll und lustig!"
Wenn es im DDR-Fernsehen läuft, dann ist alles wieder im Weltbild...

Und so stand ich am 22. August 2009 auf dem Alexanderplatz. Vor mir die Bilder des letzten großen Karnevals eines verschollenen Volkes und ich heulte wie ein Schloßhund.


*Ich erfuhr erst viele Jahre später, daß ich unter den Dozenten als der dritte Stasispitzel meines Studienjahres (15 Leute) gehandelt wurde. Ich hatte mir meinen Studienplatz auf ungewöhnliche Art und Weise von oben, aus der Chefetage, erkämpft. Der Dozent mit dem erschrockenen Blick soll übrigens IM gewesen sein (sagte man mir, ich habe meine Akte nicht gelesen, ich will nicht noch das letzte Stück Urvertrauen verlieren). Was nichts heißt. Sie haben vor allem die weichen, konfliktscheuen, aber ehrgeizigen Leute gekriegt. Er war, obwohl nur 5 oder 6 Jahre älter als ich, mein bester Lehrer. Und er ist auch jetzt ein hervorragender Professor, aber nicht in Deutschland.

Auch 20 Jahre I

Der Herr Lucky schreibt heute sehr schön über seine 20 Jahre Berlin.
Auch mich sprang heute ein 20jähriges Jubiläum an, obwohl 1989 ein viel referiertes Jahr ist, es traf mich aus dem Hinterhalt.

Der heutige Tag begann mit einer Radirrfahrt nach Mitte, wegen der für den Marathon abgesperrten Straßen. Auf der Liste standen Kaffee kaufen im Buscaglione, bei Camp4 nach einem Reiseführer für Maine suchen (die haben einfach das am besten bestückte Wanderführerregal in Berlin) und bei Saturn und Media Markt nach einem Netbook schauen. Was bedeutet: Alexanderplatz. Nicht wegen der Schönheit der Gegend, sondern wegen der obszönen Größe dieser Geschäfte an jenem Ort.
Vor dem Eingang zu Saturn fiel mir diese Ausstellung auf. Wie es so ist in Berlin, man hört etwas, sagt: Mensch, da könnte man ja mal hingehen und tut es dann doch nicht. Und da HeMan sehr gern klagt, daß das Leben, respektive die wichtigen Ereignisse in Berlin an ihm vorbeirauschen, nagelte ich ihn fest: Wenn wir schon einmal hier sind, dann sehen wir uns das jetzt an. Das Wetter ist gut, es gibt keine Termine zu halten und wann verschlägt es uns noch einmal hierher?
Ich hatte etwas im Stil des Museums am Checkpoint Charlie erwartet, von dem Touristen ja immer wieder begeistert sind, was in mir aber das Vorurteil festsetzte, daß diese Ausstellung scheinbar eine Mischung aus "Mme Tusssauds" und "Monstren, Mumien, Mutationen" ist, mit seiner zerbröselnden "letzten Kremlflagge" an der Fassade - weshalb ich auch noch nie da war, obwohl dieses Museum das am stärksten frequentierte der Stadt sein soll.

Die Schauwände jedoch, die am Alexanderplatz stehen, sind umfassend und realistisch in der Geschichtsschau, klar und übersichtlich gestaltet, knackig kurz betextet und mit Bildmaterial bestückt, das zwar nicht unbekannt, aber kaum gesehen ist.
Vor dem Foto "Friedensgottesdienst in Dresden am 13. Februar" blieb ich verdutzt stehen: Da war ich dabei! - Irgendwie war ich damals mit meiner Freundin in Dresden und dort reingeraten, nichts Beabsichtigtes.

Denken Sie nicht, daß ich in diesem Staat in irgendeiner Weise etwas renitentes, widerständlerisches oder ungesetzliches getan habe. Ich bin - wie so viele - in die Nische ausgewichen, habe am Theater gearbeitet und Theaterwissenschaft studiert. Faxenmacher waren in diesem Staat ohnehin unter sich. Der Mikrokosmos Theater war übersichtlich, gut zu kontrollieren und vom Volk eher gemieden. Ich wußte, daß ich es wahrscheinlich nicht mehr lange in dem kleinen engen Land aushalten würde, auch die libertinste Nische raubt einem irgendwann die Luft zum Atmen und die Lebenskraft. Aber ich wußte nicht, wie ich gehen sollte. Meine Familie hatte diesem Land alles zu verdanken: Gesellschaftliches Ansehen, Position, hohe Bildung, gutes Einkommen, hervorragende Berufschancen. In zwei Generationen von bitter armen Arbeitern zu gut verdienenden Akademikern in leitender Position, das macht dankbar und verpflichtet. - Das auch im wörtlichen Sinne, wußte ich doch, daß die Ausreise der Tochter eines hohen Funktionärs einige Jahre zuvor die gesamte Familie ins gesellschaftliche und berufliche Aus stürzte. Gegen die Gerüchte, daß die Tochter und ihr Mann BND-Agenten waren, denen der Boden unter den Füßen zu heiß wurde, konnte sich keiner wehren.
Ich erwog im Sommer 1989 sogar noch den Eintritt in die SED, um daran zu arbeiten, die Partei von innen zu reformieren, wie es die jungen Leute an der Fakultät Marxismus-Leninismus taten, die der Partei während Honeckers Krankheit ein Thesenpapier zu Reform des Staates vorgelegt hatten. (Ich finde komischerweise dazu keinen Link im Netz und damals hatte ich das alles nur gerüchtehalber gehört, denn mit den M/L-Leuten hatte ich an der Uni nichts zu tun, da ich die zwei Stunden wöchentlichen Unterricht mit einer Ausrede schwänzte.) Eine ehemalige Kollegin, die damals etwas Parteikarriere gemacht hatte, riet mir aber strikt davon ab. So blieb ich bei der Aussicht, irgendwann einen netten Dramaturgenjob zu machen und mit Mann (der damals Kurator einer recht bedeutenden Kunstsammlung in der Provinz geworden war) und Kind das billigst erstandene Bauernhaus in der Uckermark oder Prignitz zum Sommerwohnsitz herzurichten.

Zurück zur Ausstellung. Ein paar Meter weiter plötzlich die selbstgebundenen Bücher und Hefte mit den Linoldrucken auf dem Titel, die wir uns weitergereicht hatten. Und dann: He, die Frau, deren Auftritt auf dem Plakat von Judys Galerie* angekündigt ist, die kenne ich. Die hat mich vor ein paar Wochen angemailt, hab ich dir doch erzählt ... Hat gefragt, ob ich nicht was für sie tun kann ... die sieht immer noch genauso aus, wie auf dem Farbdruck.
Dann die Abbildung des Plakates mit dem Luxemburg-Zitat: "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden". Eine Mitschülerin und ein Kollege verschwanden dafür im Knast und wurden später abgeschoben.
Ich ging weiter...



*Beides die gleiche Person. Heute der Kunsthändler Lybke, der die millionenschwere Leipziger Schule vertritt. Damals der verrückte Judy, der in Leipzig eine illegale Galerie betrieb und Performances veranstaltete.

Fortsetzung folgt

21
Aug
2009

Suchanfrage: bin zimmermann und habe höhenangst

Sehr geehrter Herr Jens Christiansen,

da sie lt. ärztlichem Attest nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf auszuüben und somit dem Arbeitsmarkt in der Kategorie Bauberufe: Zimmermann/frau nicht mehr zu Verfügung stehen, beginnen Sie am

24.12. 2009

die Umschulungsmaßnahme

Heiland*.

Bitte melden Sie sich bei Herrn Johannsen, er wird alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege leiten.

Mit freundlichen Grüßen


Maria Josephson
Arbeitsagentur Zenith

*die Sonderausbildungsmaßnahme umfaßt die Fächer Predigen, Erwecken, Wandeln und Umwandeln. Bitte bringen Sie ausreichend Bettlaken und Sandalen mit.

17
Aug
2009

Game-Programmierer gesucht

Wer kennt einen, der noch keinen 16-Stunden-Tag hat bzw. sich in Goldbarren bezahlen läßt?
Das Konzept existiert, das Marketing hat Fachleute, die Ausführung braucht Beteiligung.

14
Aug
2009

Von Muttis und Amazonen

Allen Feminismen (nun ja, wahrscheinlich außer der männermordenden Splitterrichtung) gemein ist, dass sie für die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung von Männern und Frauen eintreten.
Teil2 hier
Was nicht heißt, daß von den Frauen nichts geleistet werden muß, das diese Gleichstellung erzeugt...
Das wollte ich eigentlich in einen Kommentar schreiben, bis ich merkte, daß es Remington mehr oder weniger schon getan hatte. Außerdem sprengten meine Gedanken zum Thema irgendwann den Rahmen eines schicklichen Kommentars.
Hier also ein Versuch einer Antwort, eines Echos auf die zehn Thesen der Frau Kaltmamsell.
Ich habe das Privileg der Außensicht und der praktischen Erfahrung, weil ich jenseits der feministischen Bewegung und ihrer Diskurse aufgewachsen bin und Gleichberechtigung einfach gelebt habe. Die Ansichten, gegen die Feministinnen im Westen kämpfen mußten, gab es Ende der 60er allerhöchstens noch in den ganz kleinbürgerlichen und ungebildeten Zipfeln der Familie: „Eine Frau braucht keinen Führerschein... Du mußt nicht studieren, du heiratest sowieso... Du kannst das nicht, du bist ein Mädchen...“
Ich bin mit den Worten: „Du kannst alles, wenn du die ausreichende Leistung dafür bringst.“ (und die erforderliche politische Einstellung hast, aber das steht auf einem anderen Blatt...), aufgewachsen - Und so wollte ich erst Kosmonautin werden, dann Jetpilotin, dann Offizierin und Ärztin – und das war ok., auch wenn mein Vater unbedingt wollte, daß ich Physik studiere.
Wenn Angela Merkel sich darüber Gedanken machen würde, ob ihr Outfit wirklich ok. ist, ihre Hängebacken der Korrektur bedürften und was andere über sie denken und ob sie jetzt nicht doch zu hart und zu fordernd war, könnte sie ihren Job nicht machen. Daß die erste Bundeskanzlerin Deutschlands nicht im Westen sozialisiert ist, halte ich für folgerichtig. Sie hat sich bestimmte Kämpfe, Infragestellungen und Reibungsverluste garnicht erst antun müssen.
Seit der Eingemeindung in die Bundesrepublik mußte ich erfahren, daß Frausein tatsächlich eine Ware ist, die von Männern je nach Beschaffenheit und Alter unterschiedlich bewertet und von Frauen als Kapital betrachtet und eingesetzt wird. - Und das jenseits archischer, hormongesteuerter Paarungspielchen. Daran kann ich mich nicht gewöhnen.
Noch viel weniger kann ich mich daran gewöhnen, wie schnell Frauen und Männer im Westen in ihre altmodischen Rollen zurückfallen können, wenn es neben dem Reden ans ernsthafte, konsequente Tun geht. Ich weiß nicht, woran das liegt. Dem normalen Jammerossi fehlen einfach essentielle kulturelle Erfahrungen und Techniken, um sich im modernen Kapitalismus zurechtzufinden, außerdem fehlt der existenzielle Druck, denn er ist satt, warm angezogen und hat eine Wohnung und ein Auto. Was fehlt Männern und Frauen im Westen, daß sie Gleichberechtigung zwar reden aber selten leben und auch nicht die erforderlichen Strukturen dafür durchsetzen? Und wenn sie es versuchen, scheitern oder verzichten, zb. auf Kinder? Geht es nur mit Druck, so wie im Krieg? Geht es den Beteiligten zu gut, als daß sie Privilegien riskieren würden (und zwar auf beiden Seiten)?

Feministinnen mögen keine Männer

Feministinnen mögen Männer durchaus. Sie mögen Männer eher nicht, so wie sie (dereinst, derzeit immer noch) sind, im natursozialisierten Zustand. Ich beobachte aber immer wieder das Sündenbockphänomen. Die Männer sind schuld. Wahlweise die Verhältnisse.
Das mischt sich mit der ganz natürlichen Abwehr von Beziehungsrealität und Verantwortung. Damit unterscheiden sie sich nur in ihren konkreten Wünschen an die Männer von ihren Geschlechtsgenossinnen, die den Weibchenweg gehen. Die sind nämlich auch nie zufrieden.

Feministinnen sind häßlich

Der Diskurs „Frau ist häßlich und daher nichts wert“ ist westlich und/oder archaisch. Daß schöne Frauen den männlichen Selbstwert so extrem heben bzw. sie aus ihrem Aussehen derart Kapital schlagen können, das kenne ich erst seit dem Fall der Mauer. Jeder Topf findet seinen Deckel und fette Socken-in-Sandalen-Männer sind auch unattraktive Lachobjekte, sie machen sich nur nichts draus.
Dem stelle ich ein Erlebnis vom Anfang der 90er gegenüber: Ich bin mit meinem Freund bei einer Frauendemonstration, der ersten im östlichen Berlin. Kann man ja mal machen, kann ja interessant sein, dachten wir uns. Und dann hielten zwei Frauen (schon erstmal das Phänomen, daß sich eine allein nicht getraut hat, wie es schien oder es war ein anderes, uns unbekanntes politisches Ritual dahinter) eine wütende Brandrede gegen Übergriffe und Belästigung von Frauen. Mein Begleiter flüsterte mir irgendwann ins Ohr: „Ich glaube nicht, daß die beiden jemals in ihrem Leben belästigt worden sind.“ Ich stimmte zu, die beiden Frauen entsprachen dem Klischee.

Feminismus ist überflüssig geworden

Der diskursive, rituelle Feminismus sicher. Ich würde sehr gern mehr Taten sehen und die müssen zuerst von Frauen ausgehen. Real gelebte Gleichberechtigung ist kein Zuckerschlecken. Der Gedanke, daß das Leben leichter wird, wenn die Frau sich von Haus und Fremdbestimmung hinaus ins Leben bewegt, ist eine Illusion.
Für mich war das übrigens die Quintessenz des Films: „Revolutionary Road“: die Summe von Freud und Leid ist gleich geblieben, es fühlt sich wahrscheinlich auch genauso an. Nur die Kulissen, Moden und Inhalte haben gewechselt.
Ich bin sogar der Meinung, daß die Zeit (waren es 25 oder 30 Jahre?) zwischen den beiden Reformen des Scheidungs- und Versorgungsrechts geradezu ein Idyll für Frauen war.
Die von Frau Kaltmamsell angeführten Beispiele gibt es, aber sie gelten 1. für wesentlich restriktivere Gesellschaften (im Sudan würde ein Mann in Frauenkleidern mit Sicherheit auch bestraft, auch Beschneidung ist eine Thema für Gesellschaften, die mit unseren nicht vergleichbar sind, dort gibt es noch ganz andere Körperprozeduren, die auch und vor allem Männer betreffen, unsere modernen Qualen sind eher seelische) und 2. sind von Frauen maßgeblich mitbestimmt.
Kleiner Exkurs: Ich kann mich mit dem Mann, mit dem ich mein Leben teile, bis zum Exzess über den Blödsinn von Putz- und Waschmittelwerbung streiten. Ich bin eine im Haushakt tätige, aber emanzipierte Frau und er hat über lange Jahre den Werbe-Etat für das deutsche Waschmittel betreut. Die Werbung hat sich in Details in den letzten Jahren marginal geändert. Aber, da sie auf Tiefeninterviews mit Frauen aller Schichten und Altersgruppen basiert, ist sie in erster Linie ein hervorragender Indikator für tatsächlich gelebte und gedachte Gleichberechtigung im Land. Würden die Frauen nämlich sagen: nicht mein Thema, mein Mann putzt oder die oder der Hausangestellte, dann sähe die Werbung anders aus.
Eine Frau mit High Heels muß nichts weiter tun, als nicht auf die Fresse zu fliegen und mit dem Hintern zu wackeln. Dafür muß sie sich nicht sonderlich anstrengen. Für einen Doktor in Chemie sieht der Aufwand anders aus. Das Signal Babyschühchen mit High Heels sagt nichts anderes als: hier wächst eine weitere kleine Prinzessin heran, die lernt, mit ihren Schlüsselreizen vom Geld und Wohlwollen der Männer zu leben.

Feministinnen halten Männer und Frauen für ununterscheidbar

Wieviel Engel können auf einer Nadelspitze tanzen? Das war auch mal ein sehr wichtiges Thema.
Ich erinnere mich sehr gern an einen Vortrag einer Wiener Theaterwissenschaftsstudentin auf einer Studententagung Anfang der 90er. Quintessenz war: Die Hirne von Männern und Frauen sind völlig unterschiedlich, weil Männer immer so geil rumglotzen (quasi alles durchleuchten und ausziehen), Frauen hingegen ihren Blick breit schweifen lassen aus lauter Fürsorglichkeit. Der ebenfalls aus dem Osten abgeordnete Kommilitone und ich verkniffen uns lautes Lachen unter pikierten Blicken der anderen. Wie eine Frau so einen Schwachsinn von sich geben konnte und Männer dann auch noch ernsthaft mitdiskutierten und jeden Beitrag unterwürfig mit dem Satz: „Ich habe ich auch mit Feminismus beschäftigt und kenne meine Probleme als Mann...“, einleiteten, machte uns komplett perplex. (Im übrigen hatten wir auf dieser Tagungsreise eine geniale Affäre, mein Begleiter hatte einen wunderbaren Körper.)
Ich weiß um einige essentielle Unterschiede und habe sie mittlerweile auch akzeptiert. Ich habe weniger Muskelmasse als ein Mann, dafür konnte ich mal Kinder bekommen. Alles andere ist fließend. Der Mann an meiner Seite könnte mir gut und gern täglich die Klamotten rauslegen, denn er hat da das bessere Händchen als ich, er arrangiert auch besser Blumen und richtet wunderbar Wohnungen ein. Ich betreue dafür die Technik und bin fürs logische und abstrakte Denken zuständig. (Wie er damit zurechtkommt, steht auf einem anderen Blatt.) Seit meine Tochter aus dem Haus ist, geht meine Fürsorglicheit Stück für Stück den Bach runter. Das hat den Vorteil, daß ich nie zur militanten Tierschützerin mutieren werde und nachteilige Auswirkungen auf meinen Beruf, der stark mütterliche Züge erfordert.
Ansonsten: so what! Ich darf LKW, Auto, Motorrad und Traktor fahren, aber ich weiß, daß ich beschissen einparke. Und ich weiß außerdem, daß ich mitunter einfach nicht die Chuzpe habe, riskante Überholmanöver anzugehen, ich habe einfach keine Eier. Was Mangel an Mut bedeutet, nicht an Hormon. Ich bemäntele das als schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen, aber eine Augenärztin überführte mich per Test der Ausrede.


Feministinnen verleugnen ihre Weiblichkeit

Ich habe eher den Eindruck, daß es Feministinnen gibt, die mittels der Taktik: Ich bin ein Kotzbrocken (visuell und/oder vom Verhalten her) versuchen, Aufmerksamkeit und negative Zuneigung zu bekommen. Das machen Punks auch.
Was ist weiblich? Das ist genauso Moden unterworfen wie Männlichkeit. Falsche Waden, enge Strumpfhosen, „Gänsebauch“, breithüftige Pluderhosen – das war mal männlich. Plattgedrückte Brüste, verbreiterte Schultern, größer machende Frisuren, das war mal weiblich.

Feminismus ist gleich Alice Schwarzer

1.Ich nehme Frau Schwarzer ihre Bigotterie immer noch übel. Jemand, der sich so explizit über Frauenrollen und weibliche Sexualität äußert, hat die Pflicht, sich als homosexuell zu outen. Ich lasse mir von einer Frau, die mit Männern sexuell wenig anfangen kann, keine ideologischen Richtlinien geben, was ich mir von einem Mann wo hinstecken lasse, ob mir das Spaß machen darf und wie das zu bewerten ist.
2.Wenn die öffentliche Wahrnehmung bei Frau Schwarzer bleibt, dann hatten andere Feministinnen wichtigeres zu tun oder sind dann doch irgendwann abtrünnig geworden.
Btw. eine meiner Freundinnen, die ich sehr schätze, sie ist sehr feministisch, sehr ideologisch, lebt davon, rührselige, konservative Liebesgeschichten zu entwickeln, die das halbe Land unterhalten. Sie liest hier immer mal mit und ich werde mich dieser Diskussion stellen. Aber den Satz, daß sie das nur zum Geldverdienen tut, weil ihr nichts anderes übrigbleibt, werde ich ihr nicht abnehmen.

Feminismus bedeutet Verbote

Im Gegenteil. Der Feminismus hat bewirkt, daß Männer heutzutage leben wie kleine Kinder, die nachts in der Spielwarenabteilung mit angeschlossenem Bonbonladen eingeschlossen wurden. Es ist alles da. Es hat keine Grenzen. Es hat keine Konsequenzen. Es bedeutet keine Verantwortung.
Ein kurdischer Freund, der uns bei einem Abendessen einmal versuchte, begreiflich zu machen, daß das Kopftuch und der lange Mantel seine Mutter schützt, wurde von uns ausgelacht. In einer Gesellschaft, in der die Reizschwelle so niedrig ist, daß Männer beim Anblick von unverhüllten Frauen, die nicht mir ihnen verwandt sind, durchknallen, ist das tatsächlich so. (Eine Frau nicht zu vergewaltigen, ist eine zivilisatorische Leistung, mußte ich mir mal von einem linksliberalen Rechtsprofessor erklären lassen. Es ist aber auch eine zivilisatorische Leistung, nicht gleich jedem Fremden, der einem begegnet, eins auf den Schädel zu geben und mit seiner Habe abzuhauen.)
Ich habe das Gefühl, daß moderne Frauen nicht begreifen, daß sie das Recht haben, moralische Grenzen und Verantwortung vom anderen Geschlecht einzufordern. Die geschaffenen Gesetze sind lächerlich. Moralische Richtlinien, ein Common Sense zu diesem Thema und weibliches Selbstbewußtsein wären mir lieber.

Feminismus ist altmodisch

Ich formuliere es mal um: Feminismus ist eine Mode.
Hinter mir die juteberockten Graulockigen mit den frei schwingenden Brüsten, neben mir die harten Yuppiebizepse der Marktmitbewerberin, kurz vor mir das Tank Girl, mittlerweile in der Krise, weil mit umgebundenem Baby, die Riot Grrrls schließen gerade ihr Studium ab und nehmen die Percings raus, um einen Job zu bekommen und die Porno- und Feuchtgebiete-Mädels lassen es grade mal richtig krachen. Bis zur nächsten öffentlichen Selbstvergewisserung.

Feministinnen halten aus weiblicher Solidarität zusammen

Nö. Sie intrigieren und zicken sich an, nachdem sie eine lange Phase von „ach was haben wir uns lieb und wir machen alles gemeinsam“ hatten. (Ich frage mich ja, wann es bei den Wagner-Sisters in Bayreuth auf dem Hügel knallt.) Männer sind da immer noch produktiver in ihren Strukturen. Die stecken ihre Energie aber auch nicht in Kinder. Damit haben sie einfach mehr Kraft, Konkurrenten abzusägen.
Frauen müssen lernen, Konflikte auszutragen. Aber das ist auch manchmal kurz vor Krieg und der ist männlich.

11
Aug
2009

Wunder oder Super-GAU?

Mein nettes iPhone ist nun auch schon etwas in die Jahre gekommen, man nennt das 2G ja mittlerweile zärtlich "Silberrücken".
Da ich immer wieder Ärger habe mit der Synchronisation von Terminen und Kontakten über MobileMe, hatte ich mich wieder einmal zum Firmwareupdate entschlossen und zwar auf 3.0.1.
Dieselbe Prozedur wie immer, dachte ich und bereitete mich darauf vor, das Gerät hinterher wieder freizuschalten.
Aber es funktioniert. Läuft der Simlock-Schutz irgendwann aus? Das Gerät ist noch nicht ganz zwei Jahre alt...
Oder habe ich mir da gerade ein größeres Problem bereitet?

5
Aug
2009

3
Aug
2009

Kindheit 2009

"... ,das ist ein Leben im Überwachungsstaat, in einer Diktatur des Guten."

Vor drei Jahren saß eine Runde Menschen von 30 und 40 um einen großen Tisch und feierte. Einige hatte an diesem Abend einen Babysitter bestellt, andere laborierten immer noch an der Suche nach dem idealen Partner.
Dann begann S. von seinem gesundheitlichen Problem zu erzählen. Er war auf der Straße umgekippt, einfach so, als er auf dem Weg von einem zum anderen Termin war und anschließend noch zum Training gehen wollte.
Da er alleinernährender Familienvater ist (seine Frau hat ein Medienstudium nach dem 4. Studienjahr wegen der ersten Schwangerschaft aufgegeben) und sich in seiner beruflichen Position langes Kranksein überhaupt nicht erlauben kann, blieb er zwei Tage im Krankenhaus und ließ sich mit allen technischen Hilfsmitteln durchleuchten. Man fand nichts. S. machte dazu die launige Bemerkung, er hätte sich endlich mal ausschlafen können und der größte Genuß wäre es gewesen, daß seine Frau ihn ohne die Kinder besucht hätte. Sie hätten endlich ein paar Stunden allein füreinander gehabt.
Ich war erstaunt und fragte nach. Die Kinder waren damals 1 und 3, da kann man sich zumindest morgens mal eine Stunde reservieren und die Kinder noch etwas allein spielen lassen, wenn sie bei ersten Aufwachen trockengelegt wurden.
S. verneinte. Das ginge garnicht. Er könne die Kinder auf keinen Fall ohne Aufsicht lassen. Letztens hätte der Große versucht, das Baby am Kopf zu tragen. Wenn er wüßte, daß die Kinder ohne Aufsicht wären, hätte er keine ruhige Minute. Und da sich seine Frau auch einmal ausruhen wolle, stehe er am Wochenende eben zwischen 5:30 und 6 Uhr auf, um mit den Kindern zu spielen und sie zu beaufsichtigen.
Ich fragte ihn, wie er es gefunden hätte, wenn seine Eltern in seiner Kindheit jeden seiner Schritte beaufsichtigt und moderiert hätten.
S. antwortete spontan: "Grauenvoll!", er wäre froh gewesen, wenn er allein Sache ausprobieren konnte, die ihm ansonsten wahrscheinlich schon beim ersten Handgriff untersagt worden wären.
Aber heute wäre das eben anders. Die Kinder wären das Wichtigste, sie könnten es sich garnicht erlauben, bei ihrer Erziehung Fehler zu machen.
Im Hintergrund lächelt milde seine Frau...

30
Jul
2009

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The Diary of Kitty Koma

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Kitty (importiert durch kittykoma) - 18. Okt, 16:03
wieder einmal bestätigt...
wieder einmal bestätigt sich, dass sport eben...
Huehnerschreck - 6. Apr, 10:21
Einmal im Jahr
muß sein. 2007: angebrochene Rippe im Wanderurlaub. 2008:...
kittykoma - 4. Apr, 20:44
Ich will auch einen Staubsauger...
Ich will auch einen Staubsauger mit dem die Hausarbeit...
Steffi (Gast) - 8. Mai, 06:45
Saure Eier
Bei uns gehen Saure Eier etwas anders. Mit Butter in...
Schwaka (Gast) - 17. Feb, 14:20
another feuchtgebiet...
spätpubertäre literaturwunderkinder - siehe...
kittykoma - 6. Feb, 13:43

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