leben

12
Nov
2009

...

heute im traum in einem hotelzimmer einen kühlschrank von vergammelten lebensmitteln befreit. milch mit ablaufdatum 1975. als ich die der hausdame zeigte, fand die das normal.

9
Nov
2009

Wie es wirklich war

Am Abend des 9. November 1989, nachdem ich die Pressekonferenz mir Schabowskis Zettel-Statement sah, war ich als bürokratiegestählte DDR-Bürgerin zu dem Schluß gekommen, daß man sich in den nächsten Tagen bei der Meldestelle zwecks Paßerwerb anstellen könnte. Selbstverständlich erst, wenn sich der erste Andrang gelegt hatte.
Dann gingen mein Mann und ich schlafen. Am nächsten Morgen fiel die Chefin der Kinderkrippe mir und meiner Tochter um den Hals: Ob es nicht toll sei?
Ichso: Äh ja, jetzt können wir reisen, ich hol mir demnächst auch einen Paß. (Im Kopf hatte ich, wovon ich denn verdammt nochmal so eine Reise bezahlen sollte, denn Aluchips wollten sie da drüben bestimmt nicht.)
Sie sah mich entsetzt an, aber ich merkte das garnicht, morgens bin ich nicht ganz so helle.
Als ich dann zu Hause am Frühstückstisch herzhaft in mein Brötchen biß, blieb es mir im Hals stecken, denn die Nachrichten verkündeten, daß in der Nacht die Mauer gefallen sei.
Das ist jetzt nicht wahr, dachte ich. Das kann garnicht wahr sein. Ich bin noch nicht wach. Oder gleich explodiert die Welt und wir sollten vorher noch aufgeheitert werden.
Doch die Provinzstadt Frankfurt an der Oder stand auch fünf Sekunden später noch und mein Mann machte ein ähnlich dämliches Gesicht.
Den Rest des Tages saß ich heulend vor dem Fernseher. Als meine Eltern anriefen, mit erschütterte Stimme: Hast du schon gehört, was passiert ist?, fühlte ich mich zwar schuldig ob meiner Glücksgefühle und -tränen, aber bekannte mich dazu. Sie waren befremdet und ratlos, aber sagten nicht viel. Denn ab da hatten sie und ihre Partei nicht mehr recht.

inspiriert von den kommentaren hierzu

8
Nov
2009

Bis da hin

Mir fällt es immer wieder schwer, dir das Nichtmehrkönnen abzunehmen. Bei M. wartet man nur darauf, (...) Bei dir überrascht es. Einerseits spricht das ja für deine Beherrschung, andererseits tust du dir und anderen damit wohl auch keinen Gefallen.

27
Okt
2009

fuck!

nach einer woche aggressorenabwehr mit hühnersuppe, chili und ingwer nun endgültig krank.

22
Okt
2009

Maulfaul

Irgendwie läufts mit der Schreiberei gerade nicht. Alle Zeichen stehen immer noch auf Erholung. Scheinbar habe ich mich lange Zeit ausgequetscht wie eine Zitrone, da kommt halt gerade kein Saft mehr.
Dafür kann ich wieder lesen und - fernsehen (!). Ich TV-Hasserin!

20
Okt
2009

Welcome to Shizogorod!

Gestern erfahre ich, das sich mittlerweile der zweite Mensch in meinem Freundeskreis freiwillig in die Geschlossene begeben hat.
(Edit: Innerhalb eines Monats! Und eher deshalb freiwillig, weil es sonst Zwang gegeben hätte.)

Na prima!

Die erste kollektive Herbsterkältung ist im Anmarsch. HeMan klingt wie ein ausgehungerter Schwarzbär. Bei mir kreist das Virus noch und kann sich nicht entscheiden, wo es sich zuerst niederlässt: Hals, Verdauungstrakt oder Stirnhöhle.
Ich geh dann mal Hühnersuppe kochen.

12
Okt
2009

Nicht bei mir!

Suchanfrage: weisheit, montag

... und schon garnicht an diesem Wochentag.

10
Okt
2009

Irgendwie

ist ausruhen ziemlich langweilig.

8
Okt
2009

Ja, nee, ist klar!

Mittlerweile gibt es in meinem engsten Bekanntenkreis einen weiteren Mann, der ein Sixpack bei Frauen als erotisch wünschenswert empfindet und daher siene Freundin animiert, sie solle hart trainieren, das könne doch wohl nicht so schwer sein.
Hm. Die einzige Frau mit Sixpack, die mir jemals begegnet ist, war Landesjugendmeisterin im Triathlon. Auch mit Mitte 20 hatte ihr Bauch noch Stahlplattenqualität. Wir haben uns etwas aus den Augen verloren, aber ich gehe mal davon aus, daß nach 2 Kindern und 15 Jahren die Veränderungen unaufhaltsam waren.
Nebenbei, die besagten Herren sind über 50 und ihre Bäuche sind trotz Training recht knuddelig.
Vielleicht sollten sie mal in sich gehen und sich darüber im klaren werden, wer ihre Zielgruppe sein sollte. Viellicht schaffen sie es mit Geld und Güte, gut trainierte 20jährige Jungs zu beeindrucken.
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