leben

25
Aug
2009

Tickticktick -die spinnen, die Schwaben

Wollte doch neulich einer über Immobilienscout für eine Dachwohnung in der Greifswalder Str. eine - lassen Sie mich Rechnen - Kaltmiete von knapp 13 € pro Quadratmeter.
Dabei hatte die Wohnung nichts besonderes. Normale Sanierung und Ausbau von Ende der 90er. Banale Knapp-über-Ikea-Küche, simples Baumarktparkett, normal ausgestattetes Bad.

21
Aug
2009

Es ist nicht so,

daß es nichts aufschreibenswertes gibt in diesen Tagen.
Im Gegenteil. Ein paar längere Texte trmpeln schon mit den Füßen. Aber vorher kommt die Pflicht.
Konzept schreiben. Homepage bauen...

20
Aug
2009

Zu heiß

um im Bett zu lesen, zu müde, um noch zum Schlachtensee zu fahren.
Auf dem Balkon plaudern wäre schön. Oder zusammen schweigen. Nicht dieses Schweigen, bei dem besser nichts gesagt wird, weil jeder Satz auf Unverständnis oder Mißverständnisse stößt. Einfach so, um dem anderen beim Atmen zuzuhören.
Dieser Hof lebt anders als die Kreuzberger Legebatterie. Behäbiger. Mit viel Fernsehlärm und Besteckgeklapper. Es gibt selten laute Musik und hörbar gefickt wird hier schon garnicht.

Freude

auf jedes Wochenende, das demnächst kommt.

Suchanfrage: Enthaarungswahn

Ach Gottchen, muß ja nicht. Aber wer will bei der Hitze schon Meerschweinchen unter den Achseln herumtragen?

19
Aug
2009

Und sonst...

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Merke, daß der Sommer in diesem Jahr an mir vorbeigerauscht ist. Da will ich doch wenigstens das letzte müde Zipfelchen noch greifen.
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Als Kind bin ich hintern Schrank gekrochen, wenn mich keiner mochte und mir drumherum alles zu viel war. Das mache ich heute in gewisser Weise auch noch.
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Ich halte die Trattoria a' Muntagnola für etwas überschätzt. (Das ist jetzt so ein arroganter Kennersatz, der mir garnicht zusteht.) Ich habe jahrelang in der Nähe gelebt und war nie da. Jetzt war ich da und es gibt sehr gute italienische Küche und - ja - es schmeckt wie bei Muttern. Heimatlich, ein bißchen salzarm und eingeübt, aber mit eßbaren Blüten dekoriert und auf angeschlagenem Steingut serviert. Das ist, als würde man irgendwo Rouladen, Klöße und Kaiserschmarrn vorgesetzt bekommen, die eine gute Seele in der Küche zaubert.
Ich kann mir vorstellen, daß dieses Restaurant vor 15 Jahren tatsächlich der einzige Lichtblick in einer Pizza-Hawaii und Sahnesaucen-Carbonara-Einöde war. Mit Erinnerungen an den Italienurlaub und die authentischen Restaurants.
Das Publikum war sehr bürgerlich. Entweder Kulturtouristisch oder mitteljung und schwul, mit beeindruckenden Oberarmen, dabei paarweise unterwegs oder älter, extrem gepflegt und attraktiv, schwul und allein. Faustregel: Wer allein sitzt trinkt mindestens eine Flasche ziemlich guten Rotwein, gern mehr.
War alles irgendwie zwiespältig.
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Ich liebe es, wenn das Denk-Chaos im Kopf sich irgendwann zu logischen Mustern sortiert, denn dann kanns weitergehen. Aber ohne diese (sehr anstrengende, auch wenn es nicht so aussieht) Chaosphase käme ich keinen Schritt weiter.
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Leistungssport ist so was von langweilig geworden, nachdem man sich bei jedem Sieg fragen muß, wie geschickt der Arzt war oder wie löchrig die Dopingkontrollen. Auch die Erkenntnis, daß leichte, dünne Ostafrikaner aus Gebirgsgegenden, die als Kinder zur Schule gerannt sind, für Siege physiologisch prädestiniert sind, ringt mir nicht mehr als ein "Aha" ab. Das ist so, als würde man darüber referieren, warum Juden einen Großteil der weltweiten Intelligenzia stellen. Ist eben so.
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Ach so und von der Gesundheitsfront gibt es zu vermelden, daß da wohl in den ganzen Durchhängern ein Hashimoto-Schub mit von der Partie war. Meint jedenfalls meine gute, alte, sehr weise Ärztin. (Unter dem Titel: Liebling, ich habe meine Schilddrüse geschrumpft.)
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Ganz am Rande: Wenn ich etwas wirklich hasse, sind es offene Schränke und Klodeckel. Ich bin sogar in der Lage, im Halbschlaf noch mal aufzustehen, um die Tür vom Schlafzimmerschrank komplett zuzuschieben.
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17
Aug
2009

Ich muß mich jetzt mal beschweren!

Nun weiß ich ja, daß ich keine Elfe bin. Nichts kichernd-irrlichterndes, kein entschwirrend-betörendes Geflatter.
Vielleicht bin ich nicht ganz so brachial wie eins von dieses Wagnerschen Weibern* (Frau Walküre hat den Namen schon belegt, deshalb gibts jetzt keine jokes damit).
Wenn ich bei den Analogien in der phantastischen Welt bleiben will, dann sehe ich mich irgendwo beim zauberisch komplett unbegabten Weibsvolk (von fliegen können mal ganz zu schweigen), das irgendwie immer in dramatische Situationen kommt und nicht zu Hause bleibt, obwohl Papi es gesagt hat. Fellkleidchen, Sandalen, ein nettes Messer und ein warmer Umhang, so kommt frau durch die Welt, da muß sie nicht auf die Frisur achten. Ab und zu kommt mal ein Superheld vorbei, aber meistens begegnet sie bei ihren mittelprächtigen Heldentaten prächtigen Typen, manchmal auch Schlitzohren und Diebsvolk und muß dann auf die Fresse anbieten.
Aber mir vier Miesbacher Jungbauern, anzudienen, die sogar zum Kühe hüten zu dämlich sind, wenn mir mal nach Tamerlan zumut ist. Tse, tse, tse. Dit is ja man ein bißchen einfach.
Aber irgendwann komm ich schon an den richtigen Ort.



*Nebenbei: fällt ihnen der Unterschied zwischen diesem allgegenwärtigen Pressefoto und der Realität auf?
Dazwischen liegen zwei Jahre, der Tod eines engen Mitarbeiters und sehr sehr viel (Behauptungs-)Arbeit. Ich frage mich, warum sie das nötig hat, dieses geschönte Shooting um die Welt zu schicken.

Und weiters hin nebenbei: Gestern flog den ganzen frühen Abend eine Schwalbe im Kreis, die wohl den Abflug ihrer Kumpels in Richtung Süden verpaßt hat. Glaaam??? Luckieeee??? Wart ihr mit der trinken und seid hinterher den Hügel runtergerollt? Die sollte doch rechtzeitig schlafen gehen.

15
Aug
2009

Heute

kocht ich (Maisspaghetti mit Tomaten und Thunfisch),
morgen back ich (Pflaumenkuchen!!!!)
und übermorgen hol ich der Königin ihr Kind???
Nö. Ich hätte viel lieber ...

ergänzen sie das mal selbst

13
Aug
2009

Cineasten mit Sitzfleisch gesucht

Ich habe ihn ja zumindest schon zur Hälfte gesehen.
Aber geht noch mal jemand mit mir in Love Exposure?
Ist allerdings reichlich viereinhalb Stunden lang.

12
Aug
2009

Diese verdammte Mischung

aus Erschöpfung und Unruhe.
Das Gespräch mit LaPrimavera. Erst das übliche "Wie ist es dir ergangen?" (seit unserem letzten Dramagespräch) und ich rede und komme auf ein Thema, das mich seit Tagen beschäftigt. Und dann beginnt sie hobbypsychologisch zu insistieren. Daß ich versuche, Defizite zu kompensieren, daß ich nicht wirklich frei bin, daß ich erst glücklich sein könnte, wenn ich nichts und niemand mehr brauche, wenn ich völlig allein existieren könnte... Deutet meinen Ärger über den murkeligen Kühlschrank in der C-Burger Küche (wo meiner doch hinpassen würde und immer noch auf dem Speicher steht) als Versorgungsproblem.
Ich wußte, sie meinte es gut. Aber mit jedem Satz, den ich mir anhörte, war die Luft mehr raus und ich kam in den mir aus der letzten Woche bekannten Zustand von Schwitzen, Zittern und Übelkeit.
Nebenbei warteten noch zwei wichtige geschäftliche Gespräche und ich hatte noch nicht gefrühstückt.
Irgendwann habe ich es dann doch geschafft, das Gespräch zu beenden, meine letzte Kraft zusammengenommen und den Rest erledigt.
Ich hab da echt keinen Bock mehr drauf. Ich muß mal raus. Aber nicht nur ins nächste Kino oder auf die nächste Wiese. Ich muß wahrscheinlich mal komplett für mindestens 10 Tage raus hier. Ohne tiefgründige Gespräche. Gartenarbeit, Essen kochen, putzen, schreiben, knuddeln lassen...
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