Prokrastination für Fortgeschrittene
Immer mal wieder überkommt mich der Gedanke, daß ich morgens einfach nicht aufstehe, höchstens um alle Telefone endgültig zum Schweigen zu bringen. Daß ich mich ausschlafe, um dann in aller Ruhe in einem Straßencafé zu frühstücken, die Zeitung zu lesen und zu überlegen, was ich als nächstes tue.
Vielleicht auf eine Wiese legen und noch etwas schlafen. Oder lange in einem kühlen See schwimmen, bis mich die Haubentaucher für einen Wasservogel halten und knapp neben mir auftauchen. Dann durch eine Stadt flanieren, ohne Ziel. Etwas essen. Leicht und würzig, dazu Weißwein.
Dann ein kurzer Nachmittagsschlaf in einem kühlen Zimmer mit weißen Vorhängen. Vielleicht mit jemand zusammen, der warme, glatte Haut hat und gut riecht.
Und weiter reicht die Phantasie gar nicht. Nur für den Wunsch nach dem Befreiungsschlag: Keine Mails checken. Niemandem einen Rückruf versprechen. Nicht fassungslos vor Vergessenem stehen. Keine Bilanzen, keine Kontostände, keine Termine, keine toDo-Listen, keine Korrespondenzstapel.
Ich bin so müde, so müde.
Vielleicht auf eine Wiese legen und noch etwas schlafen. Oder lange in einem kühlen See schwimmen, bis mich die Haubentaucher für einen Wasservogel halten und knapp neben mir auftauchen. Dann durch eine Stadt flanieren, ohne Ziel. Etwas essen. Leicht und würzig, dazu Weißwein.
Dann ein kurzer Nachmittagsschlaf in einem kühlen Zimmer mit weißen Vorhängen. Vielleicht mit jemand zusammen, der warme, glatte Haut hat und gut riecht.
Und weiter reicht die Phantasie gar nicht. Nur für den Wunsch nach dem Befreiungsschlag: Keine Mails checken. Niemandem einen Rückruf versprechen. Nicht fassungslos vor Vergessenem stehen. Keine Bilanzen, keine Kontostände, keine Termine, keine toDo-Listen, keine Korrespondenzstapel.
Ich bin so müde, so müde.
kittykoma - 23. Mai, 12:33
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