8
Feb
2010

Bitte langsam landen, nicht abspringen

sagte der Oberarzt und animierte mich zu einer weiteren Woche Verlängerung...
Wir werden am 19. Februar sehen, ob das reichte.

Was mich nicht hindert, schrittchenweise in meine Welt zurückzukommen:

http://babeltext.de/2010/02/08/wtf-fraulein-hegemann/

6
Feb
2010

another feuchtgebiet oder mitten in die sch... getreten

spätpubertäre literaturwunderkinder - siehe "crazy" und benjamin lebert - müssen alle irgendwann mal im leben ankommen.
da helfen weder "szeneinspiration" noch ein papa mit dem kurzem draht zum feuilleton, dessen name kurzerhand angenommen wird.

3
Feb
2010

Mein Senf dazu

und beim Landedatum bleibts...


1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho von einer Freundin geschenkt und ans Herz gelegt, börks!

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann irgendwo mittendrin hängengeblieben...

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse die Hesse-Phase ist ne Jugensünde

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley mittendrin aufgehört, war mir zu albern

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera traf mich wie eine Bombe

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving grosses Kino

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams ja klar!

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan trotz vieler Empfehlungen ignoriert

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger mittendrin aufgehört, Kerouac fand ich besser

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell - den einen oder anderen Mankell hab ich gelesen, ich mag sie aber nicht

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse


68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May (ja klar!)

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho - Nä!

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

via

70/30, wenn ich mich nicht verzählt habe. Wobei es mir um einige Titel wirklich nicht schade ist.

26
Jan
2010

Save the Date

Wie wir vernehmen, landet Ziemssens Marsexpedition am Freitag den 5. 12. Februar. Die Reisezeit beträgt bei pünktlicher Landung nunmehr 9 11 1/2 Wochen.
Halten wir die Daumen.

Rechnen klappt auch noch nicht richtig...

29
Dez
2009

Jahresrückblick

Zugenommen oder abgenommen?
Was wohl? Ich kann immer noch verhindern, neue Hosen kaufen zu müssen.
Haare länger oder kürzer?
Erst länger, dann radikal kürzer und nun eine Marilyn-ähnliche Länge (nur nicht so blond) die mir sehr gefällt.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Erstmals: Ohne Lesebrille gehen nur noch die Überschriften der Blöd-Zeitung. Auch neu in diesen Jahr: die Suche nach der Brille.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger, aber nur bedingt freiwillig.
Der hirnrissigste Plan?
Im tiefsten Burnout einen zweiten Arbeitsplatz einzurichten, um neben Plan A auch die Pläne B und C ins laufen zu bringen.
Die gefährlichste Unternehmung?
Eine zu schnelle Autofahrt im Wolkenbruch.
Der beste Sex?
Die Kavalierin genießt und schweigt.
Die teuerste Anschaffung?
Das silberfarbene Äpfelchen mitsamt Bildschirm.
Das leckerste Essen?
In einem Einheimischen-Restaurant auf Sardinien, das nur öffnet, wenn genügend Zutaten geerntet, gefunden, gefangen oder geschossen wurden und der Padrone Lust hat.
Das beeindruckenste Buch?
Die Millenium-Trilogie. Wegen ihrer unlektorierten Rohheit, der verarbeiteten paranoiden Gewaltangst und der bahnbrechenden Frauenfigur.
Der ergreifendste Film?
Love Exposure, immer noch der emotionale, visuelle und dramaturgische Hammer.
Die beste CD?
Stabat Mater, Vivaldi, Andreas Scholl und Ensemble 415, zwar schon ein Kauf aus dem letzten Jahr, aber es war ohnehin kein Jahr für Musik.
Das schönste Konzert?
Polski Jazz im Innenhof des Deutschen Historischen Museums.
Die meiste Zeit verbracht mit...?
dem Versuch, Haltung zu bewahren.
Die schönste Zeit verbracht mit...?
einer Hacke in den Händen in lehmiger Erde wühlend.
Vorherrschendes Gefühl 2009?
So geht es nicht weiter, Ende der Fahnenstange.
2009 zum ersten Mal getan?
Etwas die nötige Zeit gegeben.
2009 nach langer Zeit wieder getan?
Den Job Job sein lassen und mein persönliches Wohlbefinden obenan gestellt.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Depressionen, Ängste, Magenschmerzen.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ich bin da.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich weiß es nicht.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit, Präsenz und schließlich mentale Präsenz.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du fehlst.
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.
2009 war mit 1 Wort...?
Dafür gibt es kein Wort.

14
Dez
2009

Übrigens

http://ziemssen.twoday.net/

27
Nov
2009

Nach Diktat verreist

Ähm, ja, und dann ging die Kinderlandverschickung plötzlich sehr schnell.
Nix Berg, aber jede Menge Caspar David Friedrich.
WLAN under construction, deshalb entsteht das Spinoff-Blog offline (schöner Deutsch!).
Lieben Dank für die guten Wünsche, ich mach das beste draus.

16
Nov
2009

Kalte Asche

Seit 10 Tagen schreibe ich an einem Text, der das Licht der Blogwelt sicher nie erblicken wird. Es betrifft meinen Beruf und die Abnutzungserscheinungen, die die anstrengenden Arbeitsjahre brachten. Bei dem Satz "Wenn irgend möglich, vermied ich es, ans Telefon zu gehen und schickte meine Sekretärin vor, denn mir war alles gleichgültig, nein, ich hatte Angst vor denen da draußen.", hörte ich zu schreiben auf.
Eine ausführliche und halböffentliche, wenn auch anonyme Analyse eines schweren Burnouts von jemandem, der nach der Genesung auf Existenzsicherung durch welche Arbeit auch immer angewiesen ist, verbietet sich von allein. Meine Arbeitswelt heuchelt höchstens Verständnis und macht sich auf den Weg zum nächsten, der Ruhm und Erfolg verspricht oder fragt sich noch nach Jahren: war da nicht was?
Und dann gerade die Presse, dieser Torwart. Auf diesen Zug möchte ich nicht aufspringen. (Mir fallen nur noch blöde jokes ein!)
Vor zehn Wochen verlangte der Arzt von mir mehrere Monate berufliche Pause. Ich handelte ihn auf zwei Wochen Bauernhofvertretung im November, meinen Jahresurlaub im Dezember auf Sardinien und drei Wochen Klinikaufenthalt im Januar herunter.
Als ich letztens einen Nachmittag und einen Abend vergraben in eine Fleecedecke und die Kapuze meines Hoodies auf dem Sofa lag und nicht wußte wohin mit mir vor Panik und grundloser Todesangst, wußte ich, daß jetzt etwas passieren muß.
Der Arzt zieht mich für zwei Monate aus dem Verkehr. wenn es nach ihm ginge besser heute als gestern. Die Krankenkasse prüft noch und wird die 8 Wochen sicher runterfeilschen. Aber seit ich weiß, daß ich auf den Zauberberg gehe, ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen.

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