16
Jul
2009

iPhone Preise

Ich glaube ich bin etwas gaga.
Kostet ein Eiphone bei der Telebumm tatsächlich nur 1 Euro???
UNd der L-Tarif dazu 119,00???
Wo ist denn da der Haken?

der ältere mann

hinterm postschalter, der beharrlich und nicht zu korrigieren "onneleine" sagt.
aber wenigstens hat er von diesem neumodischen internet schon was gehört.

15
Jul
2009

14
Jul
2009

Sätze, die das Leben schreibt

Du willst also mit einer zentralen Führungskraft eines großen deutschen Unternehmens (*hyperventilier*), einem Topmanager ... (*noch mehr hyperventilier*) am Telefon Schluß machen????

Seine Geliebte hat ihm dann einfach den Hörer auf Ohr gehauen.

Debitel - Vorletztes Kapitel

Da es die eine oder andere Nachfrage gab, wie meine Streitigkeiten mit Debitel verlaufen seien, hier nun der Zwischenstand.
Die Telefone sind immer noch gesperrt. Da ich in den letzten Monaten Telefon-Flatrates bezahlte, für die ich aber keine Leistung erhielt, habe ich die Zahlungen nun endgültig eingestellt.
In diesem Laden scheint ohnehin de linke Hand nicht zu wissen, was die rechte tut. Meine mehrmalige Aufforderung nach einzelner, detaillierter Aufschlüsselung der berechneten Kosten kam man nicht nach. Alles scheint pi mal Daumen kalkuliert. Es kam immer wieder nur stoisch der Auszug aus den Vertragsbedingungen, die lauten: 40 ct pro 10 kB und 9 ct Zuschlag pro Nutzungsstunde.
Da von Seiten Debitel nicht einmal fristgemäße Reaktionen kamen, geschweige denn, daß diese in irgendeiner Art und Weise koordiniert waren. (Faxe wurden übersehen, die Rücknahme der Einzugsermächtigung ignoriert, mein Anwalt als alleiniger Ansprechpartner war nicht bekannt.) Wenn ich vorher noch der Meinung war, daß ich mich mit einem Laden, mit dem ich seit Jahren gut zusammengearbeitet habe, auch auf produktive Art und Weise einigen könnte, weiß ich nun, daß ich den Geldhahn zudrehen muß, um Bewegung in die Sache zu bekommen.
Die Rechnungen sind nun seit 14 Tagen unbezahlt. Schauen wir, was passiert.

Auch nett: http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=127495&ccheck=1

Wollt ihr die Totale Ignoranz?

Am Wochenende in HH beherrschte die Gastgeberin nur ein Thema: Warum hat sich ihre 27jährige Tochter (die es immerhin mit 24 zur Volljuristin geschafft hatte, also nicht ganz faul und aufn Kopp gefallen ist), so einen Loser zum Dauerfreund ausgesucht?
Einen 38jährigen Schreiner, der zwischen widerwillig ertragenen Anstellungsverhältnissen und Arbeitslosigkeit pendelt. Der mitnimmt, was ihm angeboten wird, aber so recht keine Ambition hat, etwas über Atmen, Essen, Sch..., Vögeln und einen guten Tag haben hinaus zu tun und anzupacken.
Gegen eine solche gottgefällige Existenz wäre nichts zu sagen, wenn er sich nicht gern mit seiner Freundin bei deren Eltern ins Nestchen setzen würde. Sie haben ihn unfreiwillig adoptiert.
Er kommt mit ihr zu Besuch und läßt sich tagelang mit seinen Lieblingsgerichten durchfüttern. Für Arbeiten am Haus stellt er eine Rechnung mit Meistertarif (schließlich haben ihm die Schwiegereltern einen zinslosen Kredit für die Meisterschule gegeben), ist da aber nicht so mit Feuer dabei, meistens verschiebt er auch dringende Sachen auf "später".
Wird im Urlaub eine Ferienwohnung gemietet, kommen die beiden gern für zwei Wochen mit aufs Sofa. Gehen abends mit den Eltern essen, machen gemeinsam Mietwagenausflüge und haben viel Spaß, der sie lediglich einen Flug kostet.
Die Eltern wissen nicht so recht, was sie tun sollen. Einerseits wollen sie ihre Tochter noch pampern, die derzeit mit Minimalgehalt darauf hinarbeitet, Partnerin in einer Kanzlei zu werden. (Wobei ich das recht albern finde. Das Mädel ist 27! Und ruft täglich noch bei Mama an.) Andererseits haben dann immer wieder diesen Nassauer mit an der Backe. Schießen sie ihr für eine neue Matratze Geld zu, so subventionieren sie zwei, denn der Süße muß ja auch irgendwo schlafen, wenn er bei ihr ist.
Am Wochenende war dann gerade das Fass am Überlaufen, weil das Töchterlein glücklich verkündet hatte, ihr Liebster hätte endlich in ihrer Stadt eine befristete Anstellung gefunden und zöge nun zu ihr.
Als ich um Rat gefragt wurde, was man denn nun tun sollte um der permanenten Subventionierung dieses sozialen Gefälles zu entgehen, konnte ich auch nur sagen: Loslassen, Hahn abdrehen und zwar allen beiden. Es gibt eine Schluß- bzw. Startzahlung für das neue Partnerschaftsglück und das wars. Mal sehen, was passiert.

Bei diesen Gesprächen fiel immer wieder das Wort: Entscheidung. Nicht entscheiden können oder müssen, scheint eine Volkskrankheit zu sein.
Mir egal.
Weiß ich nicht.
Will ich nicht.
Ich weiß ja auch nicht.
Kommt sicher noch was besseres.
Eigentlich will ich ja...
Geht schon irgendwie.
Mir gehts doch eigentlich gut.
Setzt mich nicht unter Druck.
Warum denn jetzt schon?
Später.
Wenn mir was angeboten wird, nehm ichs gern.
Bloß keine Fehler machen.
Was ich hab, das will ich nicht, was ich will, das krieg ich nicht.

So vegetieren sie, auch in meiner allernächsten Nähe, satt und warm eingepackt, halbwegs zufrieden durchs Leben und wälzen sich in ihren Tagträumen. Mentale Defizite können jederzeit mit Konsum und Spaßkultur kompensiert werden.
Es findet sich immer wieder jemand, der sich mit ihnen beschäftigt: Na los, stell dich mal auf beide Beine, lauf doch einfach! und sie lassen sich ängstlich oder unwillig wieder fallen.
Die sie umgebende Gesellschaft ist Big Mama, für alles ist gesorgt, hier verhungert und erfriert keiner, Sex ist umsonst und konsequenzenlos und die depressiven Reaktionen auf die Differenz zwischen Wunsch und Sein versorgt ein Heer von Seelenklempnern und Coaches.
Wenn demonstratives Nichthandeln noch als Tun gewertet werden kann, so ist die totale Ignoranz, die von diesen Menschen ausgeht weit mehr. Die Angebote anders agierender Menschen nehmen sie gern entgegen. Eine Gegenleistung betrachten sie aber als Zumutung und Erpressung.
Komische Leute. Autoritär gepolte Menschen sind in einer antiautoritär geprägten Gesellschaft ziemlich am Arsch.

13
Jul
2009

...

Laßt doch mal den Lobo in Ruhe. Der ist mit seiner vor 30 Jahren jugendlich gewesenen Frisur und seinem alten Klempnergesicht gestraft genug.
Wenn klassiche Werber versuchen, Heavy-Internet-User zu erreichen kommt eben dieses suboptimale Ergebnis raus. Und Lobo hat einen Job gemacht. Er war Menschendarsteller, genauso wie ein X-beliebiges anderes Testimonial.

Elvira P., Mutter: "Seit die Kinder Fruchtmampf bekommen, sind sie immer so fröhlich!"

Es könnte sein, daß die Bekannten von Elvira P. im Dorf herumtratschen, da sie ihren Kindern gar keinen Fruchtmampf gibt, sondern natürlich Omas Eingekochtes. Daß sie das Geld wohl nötig haben müsse. Ob denn ihr Mann nicht genug verdient? Daß sie einen ganz fürchterlich glänzenden Lippenstift hatte. Und daß die Tänzerinnen, die im Spot herumhüpften und "Fruchtmampf ist toll" singen, einfach nur peinlich waren, weil niemand auf dem Dorf Tänzerinnen in der Küche hat.

Wenn ich demnächst eine Rolle in einem Persil-Spot bekäme als "Kitty K., Unternehmerin und alleinerziehende Mutter", würde ich das Angebot annehmen. Auch wenn ich mich über diese dämlichen Waschkompetenz-Briefings beömmele.

Ich finde diese Empörung, daß sich jemand aus dem letzten standhaften Gallierdorf des Webs nun an den Kapitalismus verkauft, sehr sehr Spitzweg.




Nachtrag: Ich finde die sich anschließende Diskussion, daß solche und auch andere Kampagnen, die einem Verbraucher suggerieren, daß er, egal wo er ist, das Netz mobil nutzen kann wie zu Hause, wesentlich wichtiger. Erstens bin ich selbst Geschädigte der undurchschaubaren Preisgestaltung und zweitens sind wir dann auf dem Weg zum mündigen Verbraucher.

Nochn Nachtrag: Hoffe, der Lobo hat sich das wenigstens ordentlich bezahlen lassen. Nicht daß 50% der Gage in der Zusicherung bestanden, das werde seinen Bekanntheitsgrad stiegern.

9
Jul
2009

...

und ab morgen dann drei tage hamburg.
pudelmütze? habsch.
seemannspullover? habsch.
schwimmmring? nu is abor gud, du!

...

die warteschleife des zeit-verlags spielt michael jackson.

8
Jul
2009

Die Dummen sterben nie aus

ich stehe zb sehr auf (...) Depp throath


Fundstück im Netz


muhahahaha

7
Jul
2009

Themenwechsel

tiergarten

Auch im Tiergarten läßt es sich prima arbeiten.

6
Jul
2009

Und dann

ist da noch das Gefühl zurückgeblieben, das die eine oder andere Sache mehr als komisch gelaufen ist.
Nach wie vor: das Denken mit dem englischen Freund macht Spaß.
Allerdings hatte ich weniger Spaß an einigen Kollisionen.
Ich weiß nicht, ob der Film war, der in meinem Kopf lief. Wenn jemand anfängt, Bildbearbeitungsprogramme umzuswitchen, die ich betreue (und in deren Betreuung ich einen Tag zuvor mehrere Stunden investiert hatte) und nicht merkt, daß er gerade in meinem Revier steht und merken sollte, daß mein "Nein" in diesem Fall auch "Nein" heißt bzw. er mit mir über die Materie reden sollte und nicht mit dem Inhaber des PC, der davon recht wenig versteht.
Wenn wir im Laden stehen und etwas in Eile ob der großen Hitze sind, damit die Zutaten für das Menü am Abend nicht leiden und ich nicht einmal so simple Sachen wie Klopapier in den Wagen packen an ihn delegieren konnte. Als er davor kapitulierte, einen Fahrradsattel einzustellen und ich ihn bat, mir das Werkzeug zu geben, damit ich es noch einmal versuchen könnte, denn ich hatte eine Idee zur Hebelverlängerung und er sich weigerte, es mir zu geben, denn: es geht nicht!
Hallo? Mit was für Frauen hast du sonst zu tun?
Die anderen Kollisionen waren im Grunde fast eine logische Folge meines letzten Satzes. Daß er einen sehr speziellen Frauengeschmack hat, wußte ich. Hatte ich es doch schon mehrere Male abgelehnt, für ihn Frauen zu kontaktieren, die ihm gefielen. Beuteschema: sehr junge oder exotische Elfe. Da ist ja nix gegen zu sagen und selten ist das auch nicht. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn er die Mädels angegraben und sich entweder einen Korb oder ein nettes Erlebnis abgeholt hätte.
Aber zwei Abende in Folge stockende Gespräche zu haben, bei denen der Gesprächspartner einem ständig über die Schulter sieht und dann permanent zu hören: "Wahnsinn, dieser Rücken! Oh Mann, toll, was für Babies!" und ich drehe mich nach diesen Topmodels um und sehe dünne kaugummikauende Neuköllner Schulmädchen klubfein gemacht in Paillettentops - das nervt irgendwann total.
Ich kam nicht mal dazu, mir die Frage zu stellen: "Was haben diese Wahnsinnsfrauen, was ich nicht habe?" Ich war einfach nur etwas entsetzt bis schockiert für was für peinliche Mädchen sich dieser Mann interessiert.
Wobei ich allerdings zugebe, daß es mir in diesen Situationen extrem an Souveränität mangelte, ich hätte mich (statt giftig zu werden) auch mit der freundlichen Ansage: "Viel Spaß dann noch!" zurückziehen können, damit er weiter seine Hartz4-Lolitas anstarren konnte.
Es war mir einfach sehr unangenehm und er hat sich für mich extrem deklassiert (oder ich habe in diesen Bereich mehr Niveau hineinprojiziert).
Aber ich frage mich, wie ein Mann reagiert, wenn ich den ganzen Abend aus der Konversation rausfalle, weil wieder ein supergeiler Ronnie oder Maik mit einem Hammerbizeps oder einem Wahnsinnssixpack fünf Meter von mir mit einem Kumpel quatscht. Narf!
Konfliktscheu wie ich bin, habe ich natürlich das Gefühl, daß nie wieder jemand mit mir redet, weil ich zickig ond/oder sehr bestimmend geworden bin. Nun ja, das Leben geht weiter.

...

ok. jetzt ist erstmal ruhe. vielleicht bin ich für allzu viel menschlichen kontakt nicht gemacht.

edit.
das betrifft nicht das blog.
der englische freund stieg gerade ins taxi zum flughafen.

edit.
ich mache jetzt buchhaltung. ich fühle mich so leer...
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