leben

25
Jun
2009

Mitten im Leben

Erso: Was geht?
Ickeso: Nicht viel. Sender XY entläßt 20 Leute in der Fiction-Abteilung, das dürfte so ziemlich die ganze Redaktion sein.
Erso: Aber das ist doch toll!
Ickeso: ????
Erso: Ja dann tauschen sie die ganzen Deppen dort mal aus. Dann kommen tolle neue Leute und die machen tolle Projekte.
Ickeso: Es war nur von entlassen die Rede, nicht von neu einstellen.
Erso: Grmpf!
Ickeso: (leider nur in Gedanken) Willkommen in der Realität!

18
Jun
2009

Kumulation

irgendwie fühlen sie sich gerade alle zu dick.
wer, verlinke ich jetzt nicht. aber mit stichtag heute 5 leute aus meinem feedreader. mit mir zusammen macht es 6.
obwohl ich ich gerade nicht dick fühle, mich aber intensiv mit ernährung und bedürfnissen auseinandersetze.

17
Jun
2009

unbezahlbar:

erdbeermarmelade kochen

15
Jun
2009

Der pädagogische Eros

Bei der Pärchenunternehmung des letzten Wochenendes lauerten einige Fettnäpfe. Die Holde des Herrn Professor, der Mitte 50 und ansonsten ein netter und patenter Kerl ist, ist 27, sehr zurückhaltend, nicht mal überragend hübsch, und biografiemäßig ein wenig retardiert. Wo andere Zweitfrauen ihr Studium abschließen und nach Jobtips fragen, drückt man hier die Daumen für die Abiprüfung und hört den Satz: "Sie will unbedingt Medizin oder Psychologie studieren. Was bin ich froh, wenn wir durch diese Entscheidung erstmal durch sind."
So bekommen ganz spontane Gossips über Franz Müntefering plötzlich einen sonderbaren Gout und ich bremse mich immer wieder aus, so Sätze zu sagen wie: "Ja mit den Kindern ist es nicht einfach, letztlich müssen sie selber entscheiden, was sie studieren wollen." (schließlich entscheidet sich Fräulein Ada ja auch gerade neu).
Es läßt sich auch nicht entspannt darüber plaudern, wie nervig es ist, daß die Schulen so früh anfangen und man dann natürlich mit aufsteht, weil Kinder doch ein Schulbrot brauchen.
Ich weiß nicht, was die beiden verbindet, sind sie doch schon 10 Jahre zusammen. Sex kann es nicht (mehr?) sein, das strahlen die beiden überhaupt nicht aus.
Hm. Es ist ja toll, noch mal eine Vaterfigur im Leben zu haben. Aber will mann wirklich das ewige Kind an seiner Seite? (Denn sie wirkt noch extrem kindlich.) Der ewige Hürdenlauf, klarstellen zu müssen, daß sie weder die Tochter, noch die Enkelin ist. Die Fragezeichen in den Gesichtern, weil jeder gern wissen möchte, warum der Typ, der garnicht so gehemmt wirkt, nicht mit einer normalen Frau aus seinen Kreisen zusammen ist. Die Auswirkungen, die das hat. Wir fragten uns beide: "Kann man diesen Typ tatächlich ernst nehmen?" Das peinliche Lavieren im Gesellschaftsleben, weil die Kleine zwar nett ist, aber so gar nichts zur Konversation beitragen kann (und nicht mal entzückend geil aussieht oder flippige und unangepaßte Bemerkungen macht).
Am liebsten würde ich bei der nächsten Einladung vorschlagen, sie soll doch eine Freundin mitbringen oder ihr eine DVD mit einem Disneyfilm einlegen, damit sie beschäftigt ist.

12
Jun
2009

Spielkind

Grade mein iPhone geupdated.


edit: was heißen will update, downgrade itunes (das 8er gibts kaum noch im netz) unlock, jailbreak



Läuft jetzt wieder vieeeel schneller!
Kleine Technikfrickelei am Freitagabend...

Karen Duve: Kein Liebeslied

Es ist die Geschichte von Anne. Eines dieser Mädchen, das bleich, teigig, träge, trampelig und hungrig ist. Das im Sportunterricht bei der Mannschaftswahl immer als letzte übrig bleibt und sich ins Krankwerden rettet, um sich in die Welt von Büchern und Weingummitüten zurückzuziehen.
Duve beschreibt detailverliebt eine dröge 70er-Jahre-Kindheit im engen Einfamilienhaus. Die wunderliche Oma im Dachstübchen, die versucht, mit einem feuchten stinkenden Feudel, den sie aus der Kittelschürzentasche zieht, ihre Umgebung sauberzuhalten. Eine unterwürfige Mutter und ein unerreichbarer Vater. Die aus unerfindlichen Gründen von den Eltern mehr geliebten Geschwister. Kinder, die für Freundschaft unerreichbar sind, weil sportlich, strahlend, fröhlich und die Loser, die sich zueinander gesellen und sich inniglich dafür hassen. Die Flucht aus der Welt.
"Meine Mutter war selig, daß ich nie Freunde mit nach Hause brachte. In ihren Augen war ich ein unkompliziertes Kind. (...) Es hätte mir nichts ausgemacht, den Rest meines Lebens im Bett zu verbringen"
Die Enttäuschung, daß es kein Pferd und keinen Hund zum Geburtstag gibt kennt nur eine Kompensation:
Ich drehte ihn (den Sessel) so, daß mich die Lehne von der Kaffeetafel trennte, und dann würgte ich die Katzenzungen, zwei Marzipanbrote und eine Tüte Haribo 2000 herunter. Dabei las ich das Märchen vom fliegenden Koffer.
Aus dem dicken einsamen Kind wird eine jugendliche Eßgestörte, die sich entweder gedemütigt fühlt:
Mir wird das Widerliche meiner Liebe bewußt, das Aufdringliche und Bedürftige."
oder gedemütigt wird:
"Es ist dir peinlich, daß du mit mir gesehen wirst, nicht wahr?" (...) Er zuckte mit den Schultern. "Du weißt ja selbst, daß du nicht besonders aussiehst."
Sie kotzt, um liebenswert zu sein und frißt, wenn sie geliebt wird.
Ich hatte einige erschreckende deja-vu-Erlebnisse. Nur habe ich damals, als fetter deprimierter Teenager, die Kurve bekommen und am Gymnasium die Möglichkeit benutzt, mich unter völlig Unbekannten identitätsmäßig neu aufzustellen.
Anne schafft das nicht. Sie schlufft durchs Leben und hängt jahrelang in Liebe einem Exfreund hinterher. Der Flug nach London, wo die mittlerweile 117 Kilo schwere, in H&M-Zelte gewickelte depressive Finanzsachbearbeiterin den inzwischen erfolgreichen Banker (?) / Unternehmensberater (?) treffen will, um ihm unmißverständlich ihre Liebe zu erklären, ist Anlaß, Aufhänger und Rahmenhandlung dieses Romans. Die Heldin reist in Gedanken immer wieder biografisch zurück. Kindheit, Schule, Rumhängerjahre, ein Exkurs über alternative Gruppentherapie, so wunderbar detailgetreu das erzählt wird, eine Handlung wird nicht daraus. Denn die Geschichte hat kein Ziel, keinen Schluß, keinen Bogen. Eine Antiheldin, die sich fortwährend selbstzerstörerisch auf der Stelle wälzt, ist nur für die schmale Zielgruppe, die diese Zustände und Gefühle kennt, eine Identifikationsfigur.
Auch wenn diese Art von Frauenfigur in Beharren, Träumerei und Hoffnung viel Ähnlichkeit hat mit den populären Frauenfiguren der romantischen Trivialerzählung (jede Liebesromanheldin harrt aus, leidet, liebt und hofft) ist sie doch nicht so souverän ins negative verdreht, um als eine Parodie auf die romantische Frau zu gelten und der Roman hat zu wenig dynamische Nebenhandlung um tatsächlich über das Innenleben der Heldin hinaus zu faszinieren.

Fazit: Wer als dicker Teenager gelitten hat, kann sich hier noch einmal durchlesen, wie das war. Wer ewig ein dicker Teenager geblieben ist, schwingt sich wahrscheinlich auf den Grundton der Depression ein und erschießt sich hinterher.
Schon deshalb gehören Computerspiele verboten.

11
Jun
2009

Nein!

Die 3 oder 4 Wochen, die ich jetzt Krafttraining mache, sind mit einiger Sicherheit nicht ursächlich für mein in schwindelerregende Höhen gestiegenes Körpergewicht. Trotz permanentem, tief innen sitzendem Muskelkater und dem Gefühl, tatsächlich mal einen Arsch in der Hose zu haben und kein Sofakissen. Mal ganz zu schweigen davon, daß die Arme beim Anwinkeln plötzlich mit leisem "plopp" so Beulen ausfahren und mein Rücken nicht mehr nur aus klappernden und aneinanderschabenden Wirbeln besteht.
Ist schon blöd, wenn Sport zwar Spaß macht, aber sofort brüllenden Hunger oder tödliche Müdigkeit mit Komaschlaf™ zur Folge hat.
Lieber Körper, du hast 1A Fettdepots, die brauchst du gefälligst mal auf, bevor du teures Essen reingekippt haben möchtest oder auf Standby fährst.

Is doch wahr!

8
Jun
2009

again

skype läuft heiss, kerl lächelt verklärt. und das am montag morgen. mannmannmann.

7
Jun
2009

Alle Macht den Doofen

Sie suchen einen intellegenten Mann

oder

Zwingerclubbegleitung

oder

hassen auch die Maßenmedien


und wundern sich, daß sich auf ihre Kontaktanzeigen nur Idioten melden.

4
Jun
2009

Dein Freund und Helfer

Erinnert sich noch jemand an den verschwundenen Laptop?
Er ist wieder da. Nach meinen Telefonaten mit der Funktaxizentrale und der Taxiinnung hatte ich es aufgegeben, ich habe noch beim Fundbüro recherchiert und halbherzig, eher pro forma, eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben. Da ich das bei der Internetwache tat und wie immer zu blöd war, mir die Vorgangsnummer zu notieren, konnte ich noch nicht einmal herausbekommen, ob die Anzeige überhaupt aufgenommen wurde.
Ich schrieb den Laptop ab und kaufte mir zwar mit viel Spielfreude, aber aus Ärger über das viele Geld zähneknirschend, das silberfarbene Äpfelchen.
Am Pfingstmontag nun erhielt ich einen Anruf von der Polizei. Man hätte den Taxibetrieb nun doch gefunden, er wäre umgezogen. (Über Google gefunden übrigens, what a shame!) Der Chef schickte am nächsten Morgen den betreffenden Fahrer zur Polizei, der versicherte, den Laptop damals in die Ecke gepackt und da sich niemand meldete, vergessen zu haben.
Angeblich haben wir die Meldung über den verlorenen/gefundenen Gegenstand bei unterschiedlichen Funkzentralen gemacht. Er bei Würfelfunk, ich bei Funktaxi...
Nun ist die Kiste tatsächlich unberührt geblieben. Der Polizist hat allerdings keinen Hehl daraus gemacht, daß er das als Unterschlagung interpretiert. Denn Taxifahrer wissen im Allgemeinen, wie sie mit Fundsachen umzugehen haben, außerdem lagen in der Tasche Briefe mit Namen und Adresse von mir.
Und wenn ich mich erinnere, was mich das an Aufregung und Ärger gekostet hat, mal ganz abgesehen von 1.300 €, finde ich das mittlerweile sehr ok.
Komisch war, daß ich, als ich das Polizeirevier mit dem guten Stück unter dem Arm verließ, so ein Gefühl hatte wie: Danke sagen reicht nicht. Auch HeMan fragte sofort: Hast du denen was in die Kaffeekasse getan?
Das geht doch nicht, oder? Das ist doch Vorteilsnahme? Mal abgesehen, daß ich gerade mal 5 € bares in der Tasche hatte...
Dafür habe ich dem sehr netten Beamteneine Liste geschrieben, bei welchen Firmen sich seine Frau zum Praktikum bewerben könnte. Das sollten genug Karmapunkte sein.
logo

The Diary of Kitty Koma

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Quickcheck

Deshalb. Letzter Abschnitt.
Deshalb. Letzter Abschnitt.
kittykoma - 7. Nov, 23:29
Warum?
cabman - 7. Nov, 21:33
Es ist vollbracht
Kitty und ihr Tagebuch sind wieder an die alte Adresse...
Kitty (importiert durch kittykoma) - 18. Okt, 16:03
wieder einmal bestätigt...
wieder einmal bestätigt sich, dass sport eben doch...
Huehnerschreck - 6. Apr, 10:21
Einmal im Jahr
muß sein. 2007: angebrochene Rippe im Wanderurlaub. 2008:...
kittykoma - 4. Apr, 20:44
Ich will auch einen Staubsauger...
Ich will auch einen Staubsauger mit dem die Hausarbeit...
Steffi (Gast) - 8. Mai, 06:45
Saure Eier
Bei uns gehen Saure Eier etwas anders. Mit Butter in...
Schwaka (Gast) - 17. Feb, 14:20
another feuchtgebiet...
spätpubertäre literaturwunderkinder - siehe...
kittykoma - 6. Feb, 13:43

Kittytweets

    Wünsche

    Mußtu hörn:

    Früher war alles besser!

    Immer noch lesbar

    Suche

     

    Status

    Online seit 6428 Tagen
    Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:09

    Credits